Aktuelle Berichte

Februar 2016

Risikomanagement zahlt sich aus

Passive Aktienanleger wurden mit ihren Investments seit Jahresbeginn stark gebeutelt. So betragen die Kursrückgänge in den Standardindices Dax und EuroStoxx inzwischen mehr als 10%. Selbst das weltweite Börsenbarometer, der MSCI World musste zuletzt deutlich Federn lassen. Den vorläufigen Tiefpunkt verzeichneten die Aktienmärkte Mitte Februar, als die Kursrückgänge bei DAX und Co. sich zwischenzeitlich sogar auf 20% summierten. Spätestens in solch kritischen Situationen, wenn die Kurse an den Aktienmärkten purzeln, werden passive Anleger nervös und beginnen sich Sorgen um den Wert ihrer Investments zu machen. Oftmals werden dann aus emotionalen Gründen heraus sogar irrationale Verkaufsentscheidungen getroffen, da Verluste für Investoren psychologisch generell schwer zu verkraften sind. In einem solch negativen Marktumfeld beginnen viele Investoren schließlich mit sich und ihren Investmententscheidungen zu hadern. Anleger in den aktiv und systematisch gemanagten ETF-Strategien STARS hingegen konnten deutlich ruhiger schlafen. So brauchen sie sich selbst nicht täglich mit den Investitionsentscheidungen herumschlagen, denn über den vermögensverwalteten regelbasierten Ansatz werden die Investitionsquoten in den Anlageklassen der ETF-Strategien so, wie systematisch im Investmentprozess festgelegt, für sie vom Fondsmanagement der StarCapital aktiv gesteuert. Zwar liegt die Wertentwicklung der ETF-basierten Fonds im laufenden Jahr bisher ebenfalls im negativen Bereich, doch die Kursrückgänge fielen dank der aktiven Risikosteuerung, über die die Aktienquoten frühzeitig reduziert wurden, deutlich geringer aus. So büßte der STARS Defensiv seit Jahresbeginn lediglich 1,4% an Wert ein, der STARS Flexibel 3,5% und beim STARS Offensiv beträgt das Minus seit Jahresbeginn 6,2%. Im Februar konnten die STARS sogar leichte Kurszuwächse erzielen, während die Aktienmärkte auch den abgelaufenen Monat negativ beendeten.

Die Aktienquoten wurden im Vergleich zum Vormonat aufgrund weiterer Verkaufssignale nochmals reduziert. Zum Monatsende waren STARS Defensiv und STARS Flexibel dann lediglich noch in Short Aktien-ETFs auf die nordamerikanischen und europäischen Aktienmärkte investiert, die von weiter fallenden Kursen profitieren könnten. Die Investitions-Quoten in Renten-ETFs blieben hingegen stabil. So lässt sich die positive Monatsentwicklung der beiden Fonds dann auch vornehmlich auf die widererstarkten Rentenmärkte zurückführen. Sorge bereitete allerdings die zwischenzeitliche Schwäche im US-Dollar, die den Euro Kurs auf über 1,13 US-Dollar ansteigen ließ. Mit diesem Anstieg wurden dann auch die langfristigen Durchschnittslinien in der Entwicklung des Wechselkurses nach oben durchbrochen. Kurzfristig sah es nach einer Trendwende aus und die Absicherung der Fremdwährungsrisiken stand kurz bevor, doch bis zum Monatsende konnte diese nicht bestätigt werden. Im Gegenteil, der US-Dollar konnte wieder leicht an Stärke gewinnen und pendelte sich erneut auf einem Niveau von unter 1,10 US-Dollar je Euro ein. Betrachtet man die längerfristige Entwicklung des Wechselkurs-Verhältnisses, dann dominiert die Seitwärtsbewegung in einer Range zwischen 1,05 und 1,15 US-Dollar je Euro seit Monaten. Erst wenn eine dieser Marken nach oben oder unten nachhaltig durchbrochen wird, kann wieder von einem klaren Trendsignal gesprochen werden. Daher bleibt das Fremdwährungs-Exposure im US-Dollar zunächst weiterhin nicht abgesichert.

Es gilt jetzt erst einmal weiter abzuwarten, ob die Aktienmärkte in Kürze einen Boden ausbilden können aus dem sich dann wieder neue Anlagechancen ableiten ließen. Erst dann kommen neue Engagements in Aktien-ETFs wieder in Frage. An den Rentenmärkten wird die Luft für weitere Kurssteigerungen zunehmend dünner und die Renditen nähern sich den bisherigen Rekordtiefs an. Aufgrund der akuten Rückschlaggefahr wurden auf Basis von antizyklischen Signalen erste Absicherungen über den Verkauf von Bund-Futures vorgenommen.

 

Archiv

2015

2014

2013